Umgebung/Einkaufen/Essen
rund um San Pietro
Essen
Die nächsten Lokale/Pizzerien findet man direkt in San Pietro, etwa 2000 Meter
entfernt, hangabwärts der Villa Laura. Um besser zu
essen, sollte man aber ein paar Kilometer mehr fahren.
Man
biegt vom Haus kommend auf die Hauptstraße links ein, dann nach wenigen hundert
Metern die erste asphaltierte Straße rechts. An der Uferstraße stößt man auf
ein Café, in dem auch deutsch gesprochen wird.
Das
in der Nähe liegende Restaurant, Pagoda, gefällt uns
persönlich nicht. Man isst, wenn geöffnet, gut im Restaurant des Hotels Bizantini. Fahren Sie die Uferstraße weiter in Richtung San
Pietro Zentrum und dann nach Torre Colimena, kommen
nach etwa einem Kilometer die Restaurants „Tutti
Frutti“ und „Le Capannine“. „Le
Capannine“ hat gute Meeresgerichte mit Nudeln, abends
auch Pizza.
Im
Zentrum von San Pietro, in der Straße gegenüber der Chiesa San Pietro, finden
Sie die Bar/Pizzeria „Il Pasticcio“ und
„L'Azur“. Die Bar Centrale
an der Ecke der Küstenstraße mit der Straße nach Manduria
ist jeden Tag im Jahr ab 5 Uhr geöffnet. In der Nähe der Kirche, gegenüber des kleinen Pinienwäldchens, ist eine Rot-Kreuz- und eine
Polizeistation. In den Sommermonaten ist der Pronto Soccorso immer geöffnet (im Fall der Fälle bei kleineren Wehwehchen
oder Schwimmunfällen. Uns wurde dort gut geholfen, als die einzige Qualle des apulischen Sommers unsere Tochter erwischte). Ansonsten bei
(nicht lebensbedrohlichen) Notfällen: Der Pronto Soccorso in Avetrana ist eher zu
empfehlen als das Krankenhaus in Manduria
Etwa
250 Meter von der Ortsmitte San Pietro auf der Hauptstraße Richtung Manduria ist ein kleiner Gemischtwarenladen mit Bäckerei
(auch Wurst- und Käsewaren erhältlich),
„Panificio“. Dieser hat das ganze
Jahr (unter der Woche außerhalb der Saison nur vormittags) geöffnet und dort
kann auch man die täglich benötigten Lebensmittel einkaufen.
Wenn
man auf der Uferstraße weiter nach Torre Colimena fährt,
kommt nach ein paar Kilometern auf der linken Seite die Pizzeria von
„Giorgio“. Giorgio spricht gut deutsch. Ganzjährig geöffnet. Weiter
in diese Richtung, in Torre Colimena, gibt es
verschiedene Fischrestaurants, so „Caterina“, die sehr bodenständig und lecker Fisch kocht. Schräg gegenüber
„La Scogliera“ (etwas gehobener).
Am nächsten
zur Villa Laura liegt „La Giara“, auf
halbem Weg nach Manduria an der Kreuzung nach Torre Borraco. Inhaber Luigi bietet auch Mittagstisch an und
kocht ganz nach den Wünschen der Gäste apulische
Spezialitäten. In Manduria selbst gibt es in einer
Seitenstraße, die vom Hauptplatz abzweigt, die Osteria dei
Mercanti mit regionstypischen Gerichten, in einer
anderen Seitenstraße abzweigend von der Durchgangsstraße Richtung Sava die Trattoria Messapica.
In Avetrana hat in der Nähe der Sporthalle die Masseria „La Grottela“
eröffnet. Sehr gediegenes und gepflegtes Interieur wie in einem Schloss, aber höheres
Preisniveau (angemessen). Billiger, einfach, aber sehr gut isst man in Avetrana in der Pizzeria „La Tavernetta“.
Die Pizza ist unschlagbar und günstig. Apulische Spezialiäten bietet in Avetrana,
versteckt in einer Seitenstraße, „Lecce Piccinu“. Je nach Wochentag gibt es auch
Mittagstisch.
Im
Sommer hat in Urmo Belsito Carmelo geöffnet, der ebenfalls sehr gute Pizza und
Nudelgerichte anbietet.
Wer
ein paar Kilometer nicht scheut: Am besten und günstigsten isst man einfach in Ceglie Messapica. In der Altstadt
befinden sich die „Osteria Pugiese“ und „Cucina della Nonna“. Unschlagbar.
Bei
Luigi in „La Giara“
Einkaufen
Viele Einkaufsmöglichkeiten für den täglichen Bedarf findet man in der näheren
Umgebung in Maruggio, San Pietro i.B., Torre Colimena (im Sommer), Avetrana, Manduria und Porto Cesareo. Dort
gibt es auch Wochenmärkte mit günstigem lokalen Waren und (vor allem
Lebensmittel-) Angeboten: Mittwochs in Manduria,
donnerstags in Porto Cesareo, freitags in Avetrana, samstags in Erchie.
Eis essen kann man praktisch an jeder Ecke. In Avetrana gibt es an der Piazza Giovanni XXIII. „Manù“, wo es besonders lecker schmeckt.
Wenn
es schon viele Eisdielen hat, so finden sich noch mehr Cafés. Auch in Avetrana gibt es mehrere davon, eines in der Hauptstraße:
Lu Stizzicu: Espresso 65 Cent, Cappuccino 80 Cent.
Geheimtipp: Espressino freddo.
Für Wurst und Käse: Außerhalb von Avetrana an
der Straße Richtung Erchie befindet sich nach etwa
zwei Kilometern ein Direktverkauf von Wurst und Käse zu sehr günstigen Preisen.
Einkaufserlebnis pur: Die beiden „Auchan-Märkte“
in großen Einkaufszentren bei Taranto (fährt man auf
dem Weg nach Urmo vorbei) und Mesagne.
Zu beiden eine Fahrtzeit von etwa 45 Minuten. Uns hat der in Mesagne besser gefallen: Neuer, besser sortiert, günstiger,
mehr angeschlossene Geschäfte (65 gegen 52 in Taranto).
Und vor allem für Schlechtwettertage: Es gibt dort ein Kinderland mit Betreuung,
in dem sich die Kleinen amüsieren können. Für große Einkäufe ist Auchan
unschlagbar günstig. Ein Heimwerker-Center, „Brico“,
ist Auchan in Taranto angeschlossen. In Mesagne gibt es einen Elektronik-Markt, Euronics,
außerdem gegenüber Leroy Merlin, Obi und Hornbach
vergleichbar.
Deutsche Supermärkte haben bereits den Weg nach Süditalien gefunden. In Sava gibt es am Ortseingang von Manduria
einen Lidl-Markt, der neben dem Bekannten aus Deutschland auch verschiedene
italienische „Discount-Ware“ hat. In Manduria
gibt es an der Umfahrung einen Penny-Markt. In
Francavilla Fontana gibt es in der Nähe des Bahnhofs ein „Famila-Center“, inzwischen auch in Manduria am Ortsausgang Richtung Sava.
Italienische Supermärkte hat es mehrere in Avetrana,
Maruggio und Manduria, so
die „Crai“-Kette (ausgeschildert) oder
Pam. Gut sortiert ist „Dipuidi“ am
Ortsausgang Richtung Erchie.
Für Wein: In Manduria gibt es an der
Umgehungsstraße das Wein-Konsorzium, wo Sie den
bekannten Primitivo mit 14,5 Grad Alkohol bekommen
(es gibt noch einen stärken Wein mit 18 Grad), dazu andere Weiß- und Rotweine
direkt in den 5-Liter-Kanister abgefüllt. Der Weißwein kostet 80 Cent pro
Liter, der Primitivo 1,40 Euro. Gleich ein Stück
weiter auf der anderen Seite hat Castel Gandelforte einen Weinverkauf eröffnet, ebenfalls mit sehr
guten Weinen zu ähnlichen Preisen wie das Consorzio.
Computer/Handy/Internet: Es gibt in Manduria, Avetrana und Maruggio jeweils
Internetcafés. In Manduria an der Straße Richtung Lecce, in Avetrana in einer
Seitenstraße am Ende des großen Dorfplatzes, in Maruggio
gegenüber der Einmündung der Straße von San Pietro kommend. Teilweise kann man
dort auch eine italienische Sim-Karte aufladen, um
übers Handy oder einen Stick im Internet zu surfen (viel billiger als mit
deutscher Sim-Karte, aber die Erstbeantragung einer
italienischen Karte ist etwas kompliziert).
Ebenfalls
gibt es eine Weinbaugenossenschaft in Lizzano am
Ortsausgang Richtung Taranto mit etwa denselben
Preisen. In Avetrana finden Sie am Ortsausgang
Richtung Erchie die Erzeugergenossenschaft für
Olivenöl, wo man auch Wein kaufen kann, außerdem Richtung Torre Colimena einen Hof mit verschiedenen selbst hergestellten
Waren. Olivenöle, eingelegte Tomaten, Artischocken, Kapern, Peperoncini
etc. bekommt man zum einem oftmals direkt bei irgendeinem Bauernhof, zum
anderen „professionell“ in Avetrana bei Franceso di Padova am Ortsausgang
Richtung Erchie. Besonders die Paste aus getrockneten
Tomaten hat es uns angetan...